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Hochsprung Schweiz

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Trainer und Athletin im Gespräch - gelingende Kommunikation unterstützt dabei die Self-Efficacy der Athlet/innen

Nichtsdestotrotz halten wir die Fahne hoch und werden wir sicher weiterhin zusammen Trainings halten, Trainingslager entwickeln und mit dazu beitragen, dass doch noch der ein oder andere Schweizer 2.00m und die ein oder andere Schweizerin 1.80m springt. In unserem Team haben wir ja die entsprechende Dichte. Wir gehen eben davon aus, dass diese Dichte an guten Springer/innen förderlich ist.

Athlet/innen fördern - Umfeldoptimierung

Athlet/innen oder Talente (wir verwenden einen sehr weiten Talentebegriff, der weit über das Talentkonzept "schneller Fuss, Muskelzucki, schneller Arm" geht) zu fördern baut auf dem Befähigen und Ermöglichen auf, dann auch auf dem Entscheid zur gemeinsamen Entwicklung und zur offenen Kommunikation. Dazu braucht es ein gutes und tragfähiges Umfeld (Familie / Team, Verein, Verband, Ausbildungsstelle / Arbeitgeber), in dem eine
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Deborah Vomsattel im Final der U18 Weltmeisterschaften in Donetzk 2013
transparente und direkte Kommunikation prägend ist. Man hat in unserer Sportart den Eindruck, dass unser Verband, Swiss Athletics, dasselbe meint, wenn etwa der Chef Leistungssport in einem Interview vom letzten Jahr in den Vordergrund hebt, dass "das Umfeld der Athleten und Trainer eine ebenso bedeutende Rolle [spielt, ... um langfristig an der Spitze zu bleiben]." Ständige Iteration, ständiges gemeinsames Anpassen, Justieren ist dabei wichtig, damit alle Aspekte richtig zum Tragen kommen können.

Athlet/innen fördern - gute Trainer/innen

Unter anderem ist klar, dass "ab einem bestimmten Leistungsniveau mit entsprechend hochgesteckten Zielen es für einen Athleten immer schwieriger [wird], den Sport und sein Umfeld zu koordinieren. Neben hohen Trainingspensen und vielen Wettkampfein-sätzen müssen Ausbildung, Militärdienst und Privatleben unter einen Hut gebracht werden. Und letztendlich muss die wirtschaftliche Existenz gesichert werden."
Und ganz richtig wird der kritische Punkt definiert: "Es wird immer wichtiger, auch die Trainer und ihre Arbeit zentral in den Bereich der Umfeldoptimierung einzubinden. Gute und verfügbare Trainerkompetenz wird immer seltener und es wird immer schwieriger, ehrenamtlich tätige und gleichzeitig gut qualifizierte Trainer zu finden."