News

Nathalie Lauber egalisiert Schweizer Saisonbestleistung

Wollerau, 23. August 2015 - Nathalie Lauber mit neuer PB von 1.83m auf dem Weg zurück!! Ein schwieriges Jahr für unsere Hochspringerinnen neigt sich langsam dem Ende zu: Langwierige Infekte, lange Perioden des sich nicht richtig Erholen-Könnens und Blessuren, herrührend von einem Ausrutscher auf dem nicht wirklich hochsprungtauglichen Boden des Athletikzentrums St. Gallen haben dazu geführt, dass sich Nathalie Lauber (U23) und Deborah Vomsattel (U20) ziemlich lange weit weg von ihrem üblichen Rendement bewegt haben. An den Schweizermeisterschaften in Luzern zeigte Nathalie, dass es langsam wieder bergauf geht (knapper Fehlversuch über 1.77m). In Wollerau pulverisierte Nathalie nun ihre Saisonbestleistung von 1.76m und überquerte bis und mit 1.80m alle Höhen direkt im ersten Versuch. Mit 1.83m egalisierte sie dann auch noch die Schweizer Saisonbestleistung der Frauen. Endlich und Knopf gelöst:-)).
Einen Tag früher - auf der anderen Seeseite in Rapperswil - packte Anias Osterwalder (U20) bei 2.03m den Zweihänder aus und schaffte gleich im ersten Versuch einen neue persönliche Bestleistung.

Quentin Pirlet - Qualifikation für EM U23 in Tallinn geschafft!!!

Genf, 6. Juni 2015 - Quentin Pirlet - Qualifikation für EM U23 in Tallinn geschafft!!! Quentin Pirlet springt in Genf anlässlich des internationalen Meetings vom 6. Juni 2015 mit 2.16m exakt die geforderte Limite für die Europameisterschaften U23, die in diesem Sommer in Tallinn stattfinden. Mit dieser Höhe egalisiert er ebenfalls die Schweizer Jahresbestleistung von Gasch!
Was lange währt, wird endlich gut? Aber sicher! Quentin musste nach seinem winterlichen Sprung über 2.10m im epischen Duell gegen Gasch von 2012 lange Zeit unten durch! Zum einen dauerte es seine Zeit, bis er 2012 das Ausmass einer Verletzung realisierte, die sich während des damaligen Trainingslagers in Magaluf bereits zeigte. Endlich genesen und wieder bereit für Sprünge, drängten andere Probleme in den Vordergrund, die ein eigentliches Wettkampftraining verunmöglichten. Der Entscheid, intensiv und Schritt für Schritt die Rehap anzugehen, langsam, sich Zeit zu lassen, erwies sich nun im Nachhinein als einzig richtig: 2013 und 2014 dienten einem ausführlichen Grundaufbau und ab Herbst 2014 konnten wir mit den Umfängen und Intensitäten nun in Bereichen trainieren, die eben weitere Fortschritte möglich machten. Bewusst verzichteten wir auch auf die SM Halle in St. Gallen, um nicht alle Fortschritte wieder aufs Spiel zu setzen!
2.00m, 2.09m, 2.01m, 2.06m, 2.08m, 2.16m - dies die bisherigen Resultate mit einer klaren Steigerung der Grundhöhe zwischen 2.06 - 2.09 und dem frühen Peak bei 2.16m lassen hoffen auf eine weitere Stabilisierung der Sprünghöhe und weiteren Höhenflüge.

Tools und Tricks

Bern, 12. Januar 2015
Was lange währt, wird endlich gut?! Natürlich sah das Tool für Hoch- und Weitsprung / Dreisprung vor meinem geistigen Auge etwas anders aus! Der Athlet geht die letzten zwei Schritte in die Sprungauslage, unterläuft, springt in SlowmotLattenüberquerung.jpgion ab, steigt. Gleichzeitig zieht der Kollege wie wild am Seil und der Athlet kommt zum "Fliegen". Ganz oben, über der Latte, hätte dann jede Athletin ausreichend Zeit, die Lattenüberquerung durchzuspielen und neu zu entwickeln (dasselbe in Grün natürlich auch im Weitsprung, als Zusatzhilfe stünde zum Recht ein Barren).
Das Tool haben wir nun für den Hochsprung entwickelt. Leider klappt die Geschichte mit der Sprungauslage, dem Absprung und dem Steigeflug noch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Dafür funktioniert das Ganze für die Lattenüberquerung und das Timing. Da wir hier noch etwas schmal auf der Brust sind, hilft die Installation allemal.

2014 - viel Schönes - und was erwartet uns 2015?

Magglingen, 21. Dezember 2014 Noch einmal weilten wir in der Halle End-der-Welt, trainierten sehr, sehr erfolgreich mit spannenden und tollen Sprüngen im Hoch- und Weitsprung. TCamp 1.jpg
2014 haben wir einige Dinge verpasst, so die Teilnahme an den U20 Weltmeisterschaften im Hoch- und Weitsprung - wenig hat dabei gefehlt (Weitsprung) und leider kam auch eine Verletzung (Hochsprung), die wenig mit unserem Training zu tun hatte, aber eben sich doch auswirkte auf unsere Saison. Schliesslich konnten wir aber einen wunderschönen Abschluss an den Nachwuchsmeisterschaften leisten. Vier Athlet/innen von uns gingen fünfmal an den Start und holten auch gleich die fünf Titel: Zum ersten Mal waren dies Vera Falkenberg im Weitsprung und Dreisprung (mit neuen PBs) und Anias Osterwalder im Hochsprung, auch er mit neuen PBs. Nathalie Lauber wiederum holte souverän den x-ten Titel im Hochsprung - sie hat im Laufe von 2014 eine grosse Souveränität entwickelt, die eine wunderbare Basis darstellt für 2015.
2015 geht es dann erst richtig los: Ein nicht unwesentlicher Teil des Teams (von acht Athlet/innen) strebt die Teilnahme an internationalen Titelkämpfen an; im Vordergrund stehen die U20 EM und die U23 EM. Lassen wir uns überraschen.
Und schliesslich: Wir erfahren vom neuen Verein, der GGB, ihren Führungskräften und insbesondere von Konstantin Vogt sehr grosse Unterstützung und vor allem ehrliche Wertschätzung; etwas, was für uns ganz neu und einzig ist und gerne wollen wir mit unseren Leistungen diese Wertschätzung entgelten.

T-Camps in Magglingen

Magglingen, 30. November 2014 Nebel zieht den Berg hoch, die letzten gelben und braunen Blätter segeln zu Boden und vermischen sich mit dem feuchtglitschigen Grund. Leises Keuchen, das immer näher kommt, Anfeuerungsrufe und dazu dumpfes Hallen kräftiger Tritte! Hügelläufe am End-der-Welt - farbigen Punkten nicht unähnlich hasten unsere Hoch- und Weitspringer/innen den Wald hoch, einmal, zweimal, dreimal - denn einmal ist keinmal!
Im T-Camp nehmen wir uns jeweils die Zeit, sehr intensiv und lange an technischen Details zu feilen, die Athletik zu verbessern und im Sprint die Schnelligkeit zu entwickeln - ein Wochenende gibt uns da jeweils ausreichend Zeit dafür. Noch bis Ende Dezember werden wir dafür noch zweimal in Magglingen weilen.IMG_2846.jpg

Start ins Hallentraining

Bern, September 2014 Die Saison 2014 ging mehr oder weniger erfolgreich über die Bühne - bei den Nachwuchsmeisterschaften fielen bei 5 Starts 4 Medaillen und entsprechend viele Titel an - wer in unseren Teams trainiert und an den Start geht, tut dies eben oft auch mit dem Potenzial der Meisterin oder des Meisters.
Ab Woche 43 starten wir ins Hallentraining, heuer in einer Mischung sehr guter Weit- und Hochspringer und -springerinnen. Die Ziele sind recht klar: 3-4 Athlet/innen vorbereiten für die Quali EM U20 respektive U23, evtl. gar für die Universiade - alles 2015.

Jahreswechsel, Teamwechsel, Clubwechsel:-)

Bern, 24. Dezember 2013 - Eine lange Saison (siehe unten) ist zu Ende gegangen. Wir setzten uns über die Bücher, analysierten die Bilder, die uns aus dem Buch der Saison etwas verwirrt anstarrten und trafen einen Entscheid: Es muss was gehen, es muss sich was ändern. Und getreu dem Motto: Tue es oder lass es bleiben (das ist im Hochsprung besonders wichtig!!) haben wir uns entschieden, die Farben und den Verein zu wechseln. Neu werden Anias Osterwalder, Deborah Vomsattel, Jan Osterwalder, Nathalie Lauber und Quentin Pirlet im Ultramarin der GGBern an den Start gehen und neu sind dabei gleich einige Athletinnen zu uns gestossen, um die Gruppe im Weit- und Dreisprung rund um Albion Dautaj zu vergrössern. Ein schöner Start im Herbst, nach anfänglichen kleineren Orientierungsschwierigkeiten tolle Trainings, eine gute und aufgeräumte Stimmung, wo in den Trainings viel gelacht, aber auch viel "gekrampft" wird - die sehr gut besuchten Treppen- und Sprinttrainings bei -10° Celsius zeugen davon:-). Und mir macht es auch wieder sehr viel Spass!!

SM Nachwuchs und Team-SM

Regensdorf, Zug, 7./8. September und Basel 21. September 2013 - Eine lange, eine schwierige, eine menschlich teilweise IMG_4596.JPGenttäuschende Saison geht zu Ende mit einem versöhnlichen und schönen Abschluss in unserem Team. In Basel haben die Energien des jüngsten Hochsprungteams nicht mehr ganz gereicht, um im Kampf um die Medaillen einzugreifen: Quentin Pirlet, Jan und Anias Osterwalder haben dieses Ziel um 2cm verfehlt. Aber eben: Wir sind jung und da ist viel Power für weitere Entwicklungen.
Im Weitsprung haben unsere Teammitglieder Albion Dautaj und Jonas Maonzambi noch einmal schön gezeigt, dass auf sie sehr viel Verlass ist; mit 6.72m und 6.63m (für Jonas) zeigten sie zum Abschluss schöne Leistungen. Im Bild rechts Jonas Maonzambi, Jahrgang 1992: Jonas ist seit Anfang an in unserem Team dabei gewesen, ist an viele Wettkämpfe mitgereist, hat tolle Resultate im Hochsprung, Dreisprung und Weitsprung gezeigt und hat auch eine lange Durststrecke (mit 17) ausgehalten und immer wieder den Anschluss gesucht und gefunden. Seit einem Jahr studiert er in Bern und dies sehr erfolgreich. Er hat sich entschieden, jetzt im zweiten Jahr den Fokus ganz aufs Studium auszurichten, wofür wir unser volles Verständnis haben. Er wird in unserer Trainingsgruppe fehlen - wir wünschen ihm aber auf jeden Fall alles Gute in seinen neuen Challenges!!!

Schweizermeisterschaften in Luzern - Tag 2

Luzern, 27. Juli 2013 - Nach dem Titel am Freitag folgen am Samstag gleich mehrere gute Resultate. Im Hochsprung der Männer ist Quentin Pirlet im Einspringen präsent und locker, springt souverän. Im Wettkampf geht diese Souveränität unüblicherweise einmal
Deborah-Donezk.jpg
Deborah Vomsattel in Donezk - Foto von Marianne Schneider, Bern
etwas ab - auf einen eher passiven ersten Versuch folgt auf 1.95m, 2.00m und 2.03m jeweils ein sehr überzeugender, enorm hoher Sprung und wir sind dann alle doch sehr überrascht, dass 2.03m dann schon Endstation bedeutet. 2.03m, fünfter Platz - die Enttäuschung beim Athleten ist jedoch nachvollziehbar. Kurz vor 19 Uhr beginnen dann Deborah Vomsattel und Nathalie Lauber mit ihrem Wettkampf. Auch sie brauchen jeweils einen zweiten Versuch, mit dem sie dann jeweils 1.65m und 1.71m und Deborah auch 1.74m sehr deutlich überspringen. Auf 1.77m haben alle Wettkämpferinnen das Ende der Fahnenstange erreicht und Deborah (für sie ist es eine Premiere) kehrt als Vizemeisterin, Nathalie als Dritte von den Schweizermeisterschaften heim. Und schliesslich holt Andreas Graber mit neuem STB-Rekord von 7.63m auch noch Silber im Weitsprung.
Als Sprungteam war das Drei-Hoch-Weit-Sprungteam des STB / NLZ-Bern zusammen mit den Hoch-, Drei- und Weitspringern aus Schaffhausen wohl eines der erfolgreichsten Teams an der diesjährigen Aktiven-SM in Luzern.

Wolfgang Killing in St. Gallen - Lehrgang Hochsprung

St. Gallen, 28. Oktober 2012 - Fast 30 Trainer/innen fanden am Sonntag den Weg ins tiefverschneite St. Gallen, um im Athletikzentrum den Ausführungen von Wolfgang Killing, seines Zeichens ehemaliger Spitzenhochspringer, Trainer, Autor von "Gekonnt nach oben" und weiteren wichtigen Rahmenwerken in Sachen Sprung und Hochsprung und mittlerweile Leiter der Trainerschule Mainz zu lauschen. Wolfgang zeigte uns zum einen die wichtigsten Leistungsfaktoren und -zubringer, verwies auf die grosse Bedeutung der Athletik für den Hochsprung, nicht ohne immer auch verschiedene Übungen aus seinem grossen Fundus einzustreuen. Im integrierten Training mit einigen Schweizer Nachwuchshochspringer/innen zeigte er dann auch in der Praxis, was er unter ressourcenorientiertem Training versteht. Witzig zudem die Übung (die ursprünglich von Brigitte Kurschilgen entwickelt wurde) mit den Hochsprunglatten, die wir am NLZ Bern auch bereits seit diesem Sommer im Programm haben: Der Athlet hält die Latte am äusseren Ende mit gestreckten Armen nach oben und läuft prellend einen Bogenlauf - schön, wie da sichtbar wird, wie gut die Stabilität im Rumpf entwickelt ist

Mit 1.77m neue CH-Saisonbestleistung bei den Frauen U18

Am Sonntag, 26. August 2012, sprang Deborah Vomsattel, die seit dieser Saison ebenfalls in der Sprunggruppe NLZ Bern / Magglingen trainiert, mit 1.77m eine neue persönliche Bestleistung, die gleichbedeutend ist mit einem neuen Walliserrekord der U18 (viel fehlt nicht mehr bis zum absoluten Walliserrekord!) und einer neuen Schweizer Saisonbestleistung. Nur die Elitespringerinnen Beatrice Lundmark und Giovanna Demo sprangen in diesem Jahr wenig höher als Deborah, die im Dezember gerade mal 16 Jahre alt wird. Chapeau!

Trabszon, 27. Juli 2011, EYOF

Es geht Schlag auf Schlag! Letzte Woche war Andreas in Tallinn am Start und heute startete der erst siebzehnjährige Robert Clarke mit einem Paukenschlag in die Qualifikation im Dreisprung an den EYOF in Trabszon (Türkei). Bereits im ersten Versuch qualifizierte er sich mit sagenhaften 15.32m für den Final von morgen Donnerstag. Noch nie begann er derart stark einen Wettkampf! Und 15.32m sind gleichzeitig neue Schweizer Bestleistung (bei den U18 sprechen wir noch nicht von Schweizer Rekord). Herzliche Gratulation und nun sind wir mal gespannt, was Bob morgen Donnerstag im Final auf die Tartanbahn legt. Interessant: Die Berner Lokalpresse findet den neuen Schweizerrekord keiner Erwähnung wert - stattdessen verlieren sich Berner Zeitung und Bund seitenlang über den seit Jahrzehnten erfolglosen BSC YB in einer Vorschau zum Spiel gegen einen belgischen Dorfclub.
Weitere Infos: www.trabzon2011.org/results/