Stabilität - Rumpfkräftigung

Gemeinhin rechnen wir nur die Kräftigung der Rumpfmuskulatur dem Training der Stabilität zu; nicht ganz in Ordnung, auch die Stabilisatoren von Fuss, Fuss- und Kniegelenk gehören selbstverständlich dazu, keine Frage. Wichtig: Stabilisatoren dürfen wir uns immer im Zusammenhang mit einer Bewegung vorstellen und Bewegung bedeutet Gelenk. Das ist sehr entscheidend für das Training der Stabilisatoren. Stellen wir uns diese vor als Tronc, als Fass, als Rüstung, die wir uns über eine spezifische Körperregion überziehen, so stabilisieren wir automatisch von aussen her und liegen damit falsch. Ein kleines Beispiel: Stabilität des Rumpfes als festen, harten Zustand daselbst führt dazu, dass wir den M. rectus abdominis anspannen, statt die Stabilität von innen her zu entwickeln; also über den Transversus und die beteiligte Beckenbodenmuskulatur Stabilität entwickeln. D.h. wir brauchen Movers, uns zu stabilisieren, statt dass wir die Stabilisatoren aktivieren, um den Movers den entsprechenden Bewegungsspielraum zu gewähren. E. Franklin hat in seinen Arbeiten darauf verwiesen und entsprechende Übungen entwickelt.
Einige Beispielübungen, Arbeiten mit dem Physioball (Swissball, Petziball), mit Stabibrett und anderen Mitteln, um die Stabilität von innen her zu entwickeln.

Ein Beispiel aus der Geschichte - Bubka einmal anders

Bildschirmfoto_2011-12-15_um_15.16.18.png
Eine schöne Übung für die Stabilität: Verkehrtherum an einem Seil hängen und sich in dieser Position hochhangeln.